An eisigen Wintertagen
einsam zu Grabe getragen.
Tief sitzt der Schock.
Tot ist das Blog.
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Ich finde mich mitten in Frankfurt am Main wieder und habe endlich mal ein Cafe gefunden, dass mir gefällt. Das liegt wohl eher daran, dass es sich um ein sehr modernes Teehaus handelt, was seinen Charme noch durch eine WLAN Verbindung erheblich verbessern kann.
Ja ich gebe es zu, ich bin Internet- und Tee süchtig und an einem Ort, an dem ich beides haben kann, verbringe ich auch mal gerne Stunden und gebe rund 4 Euro für eine Tasse aus.
Ich denke zurück an gestern. Ich habe mich mit einer netten jungen Frau getroffen, die bei einem renomierten Verlag in Hamburg arbeitet und sich einige Kapitel von meinem noch nicht ganz fertigen Buch durchgelesen hat. Zu meinem Glück hat es ihr gefallen und ich sollte mir vielleicht ein bisschen mehr Zeit nehmen, um es vielleicht in der erste Hälfte diesen Jahres noch fertig zu schreiben. Doch liegt es mir eigentlich fern, mir etwas aus den Fingern zu saugen, nur um etwas zu schreiben. Manche Dinge brauchen einfach Zeit, genauso wie einen guten Tee zu trinken und den Leuten vor den riesigen Schaufenstern beim vorbeihetzen zuzuschauen.
Die ganze Welt um mich herum erscheint, als hätte jemand beschlossen, den Tag einfach vorzuspuhlen, um schneller wieder Wochenende zu haben und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht soviel Geld verdiene, dem ich jeden Tag befrackt hinterher rennen muss.
Ein kleines Lächeln regt sich in meinem Gesicht, denn der Tee, den ich mir gerade bestellt habe, trägt den Namen „A beautiful Day“ und das passt irgendwie gerade perfekt ins Konzept, denn ich erlebe einen wunderbaren Tag in der dreckigsten Finanzhölle Europas.
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Teil I: Wie ich meine Liebe zur Physik entdeckte….
Es gibt nicht viele Physikstunden denen ich etwas abgewinnen kann. Ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass dies jemals hätte passieren können, aber trotzdem schlug das Schicksal unerwarteter weise ziemlich hart zu – nicht das so was auch mal positiv sein könnte.
In einem Moment muss man seinen Lehrer noch darüber aufklären, dass die Warpgeschwindigkeit wohl unbestritten um einiges schneller das geliebte Serienraumschiff älterer Tage vorwärtsbringt, als die aus der Mode gekommenen und dagegen ziemlich lahm wirkende Lichtgeschwindigkeit, und dann schwelgt dieser plötzlich in der „Einstein’schen Gedankenwelt“. Er murmelt in fast schon kultistischem Wahn etwas von Quantenphysik, Edward Lorenz oder auch der Chaosforschung…
Moment: Chaos? Schnell hört der gemeine Schüler wieder ganz genau zu. Wie vieles war aber nur die Gewandung schön, das „physikalische Chaos“ dagegen selbst sogar ziemlich aufgeräumt. So ging man wieder mit ruhigem Gewissen aus einer Stunde und der Schule heraus, nichts in der Welt verpasst zu haben.
Doch kaum zu Hause angekommen war eine Sache anders als zuvor. Nicht, dass sich der seit Urzeiten eingeführte und in seiner Struktur überaus perfekte Tagesplan änderte, aber etwas Unbestimmtes trug man in sich – eine gewisse Neugier.
Das Erschreckende dabei war nun aber, das sich diese Neugier auf die, bis eben als noch völlig unchaotische empfundene, Chaosforschung bezog. Aber ich begann, nun mehr über Chaos herausfinden zu wollen – das endete auch nicht damit, dass man seit langem endlich sein heimisches Zimmer und den Schreibtisch nach irgendwelchen merkwürdig anmutenden Spuren untersuchte.
Schnell musste ich feststellen, dass sich die Suche nach neuen Fakten schwieriger als anfänglich gedacht gestaltete- was ich bei dem Anblick meines „Experimentierraumes“ allerdings nicht verstehen konnte.
Zum Glück hat man ja dann aber noch als allerletzte Rettung das Internet – Problemlöser für alle wichtigen Fragen des Alltags. In Windeseile konnte ich so meinen Wissensdurst nach Chaos befriedigen, wobei ich aber auch auf unbekanntes und unerforschtes Land stieß…
Was hat das ganze denn aber nun mit Schmetterlingen zu tun, und wo will der kleine Scheißer denn überhaupt hinfliegen? Dies wird recht bald (also wird es kaum in einer Woche schon sein) im nächsten Teil beschrieben.
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Part I
Ich seh nach links,
mein Blick schweift nach rechts
und auch dort seh ich
nichts
leere
wo sind die Leute geblieben
die meinten
neben mir bleiben zu wollen?
Oder zumindest die, die ich neben mir dachte?
Wann sind sie gegangen?
Ich habs irgendwie
nicht mitbekommen
Aber warum?
Ihr Plätze sind noch warm
Weit können sie nicht sein…
Den Blick auf Weitwinkel gestellt
Stehn sie in weiter Ferne…wie bestellt
Nur abgeholt… das wurden sie noch nicht
Doch wo
wollen sie hin?
Die Sehnsucht und mein Wissensdrang
Treiben mich
voran
voran zu ihnen
Ich weiß kaum damit umzugehen
Doch erhebe ich mein Wort:
„Warum habt ihr euren Platz
Neben mir aufgegeben?“
„Siehst du guter Freund,
der Platz ins Glück der Zweisamkeit
steht bald HIER für mich bereit
auch wenn ich dafür meine besten gebe
ich nehme diese Chance
trotz der Unsicherheit
und tausche ihn gegen die Freude
und die Ruh
und sollte es mir nötig sein
dich dafür
in den Regen zu stellen
dann soll mich das nicht hindern
den Baum meines Glücks zu fällen
Was soll ich euch erzählen
Vom Freund verraten, hintergangen
Einfach so
Betrogen und belogen
Ohne Recht
Aus freiem Willen
Doch ich hatte meine besten
Die beides zu verbinden wussten
ein Paar Narben sind geblieben
Doch ist dies nur
Erinnerung,
der letzte Spiegel
von Vergangenem,
frei von dem
was vor mir liegt
Part II coming soon
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Zunächst einmal wünsche ich allen unseren Lesern noch ein frohes neues Jahr. Auch wenn es vieleicht ein wenig spät kommt, möchte ich hier noch einmal das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.
Was hat mir 2007 gebracht?
In der Schule gab es einige Veränderungen. Meine Schule darf sich jetzt offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen (weitere Infos zum Projekt hier). Mal sehen ob wir es schaffen, durch dieses Projekt etwas an unserer Schule zu verändern. Ich bin da sehr zuversichtlich. Auch wenn ich von der Veränderung nicht mehr viel mitbekommen werde, da mein letztes Schuljahr bereits begonnen hat.
In Bezug auf die Liebe gab es eine, relativ kurze Beziehung, die nur auf einseitiger Liebe beruhte. Traurige Statistik, ich weiß. Doch was will man machen.
Ich habe viele neue Freunde kennengelernt, und sehr viele großartige Partys erlebt. Außerdem habe ich auch einige nützliche Bekanntschaften geknüpft.
In Bezug auf meine Schreiberei gab es die größte Neuerung. Ich kam im Juli auf die Idee einen eigenenBlog zu erstellen. Gedankenstrom sollte er heißen und zeigen, was wir Jugendlichen so denken. Nach einer kurzen Zeit, in der ich alleine bloggte, gesellten sich dann die ersten anderen Autoren hinzu. Obwohl das Projekt dann über mehrere Monate einschlief, gingen wir im November, mit neuer Domain, noch einmal an den Start. Und mit nun noch mehr Autoren scheint es auch ganz gut zu laufen. Die Besucherstatistiken können sich auch sehen lassen, denke ich.
So viel zu meinem kurzen Rückblick. Doch was bringt uns das Jahr 2008 an neuen Sachen?
Zunächst einmal habe ich, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, unsere Sidebar leicht verändert. Die Unterseiten sind nun auch hier erreichbar und außerdem sind noch unsere Besucherstatistiken hinzugekommen. Wir haben einen neuen Autor, den ihr bereits kennengelernt habt. Ich denke, guitarcracker ist eine großartige Bereicherung für diesen Blog.
Achtung, Wichtig! Sollten ihr euch in letzter Zeit per email als Autor beworben haben, so bitte ich euch dies noch einmal zu tun, undzwar diesmal an die Adresse rictor2@web.de . Leider gibt es mit meiner anderen Email Adresse zur Zeit unerklärliche Probleme, weswegen ich auf diese zurückgreifen muss.
Abschließend sei noch gesagt, das ich mir eigentlich nur einen guten Vorsatz genommen habe: Ich werde endlich einmal die Geschichten schreiben, die ich schon seit so langem angekündigt habe.
So long…
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Stellt euch vor es gibt da einen Song, der euch beim ersten Hören berührt und umhaut. Vor Allem durch die Emotionen in der Stimme der Sängerin. Allerdings bleiben weder Titel noch Interpret hängen. Ihr hört den selben Song einen Tag später zum zweiten Mal. Ihr hört diesmal auf den Text und beginnt euch damit indentifizieren zu können. Ihr merkt euch den Titel. Ihr findet auf Youtube das dazugehörige Video, welches euch nocheinmal wegpustet, da ihr erkennt, dass das passende Gesicht zur Stimme eines der hübschesten ist, das ihr jemals irgendwo gesehen habt. Ihr fragt euch wie dieses Mädchen so einen emotionalen, gefühlvollen und traurigen Text über das Ende einer Beziehung schreiben kann. Ihr stellt fest, dass dieser Song der Beste ist, den ihr im neuen Jahr gehört habt. Und vor allem fragt ihr euch, wovon der kranke Typ hier überhaupt redet. Bitte schön:
A Fine Frenzy – Almost Lover
Zeit nehmen und in Ruhe genießen
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Ich sitze ganz gemütlich hinter meinem Laptop und habe mir gerade eine Tasse schwarzen Tee gekocht.
„Nun kannst du eigentlich mal gucken, wer sich so alles im ICQ herumtreibt“,
denke ich mir und eigentlich ist es eine sehr dumme Frage, weil man hier um jede Uhrzeit immer jemanden antrifft, mit dem es sich gut schreiben lässt. Gesagt, getan und es findet sich doch tatsächlich eine gute Freundin von mir, die mir immer wieder erzählt wie glücklich sie mit ihrem neuen Freund ist. Ja so etwas soll tatsächlich vorkommen und irgendwann sagt sie dann:
„Es wird lange halten, weil ich es total ernst meine und er auch.“
Genau an diesem Punkt kam mir die Frage auf, kann man denn in einer Beziehung überhaupt Spaß haben, wenn es den beiden so furchtbar ernst ist?
Nicht, dass ihr mich jetzt falsch versteht, ich bin absolut dafür, doch ist „Ernst“ das richtige Wort?
Wäre es nicht viel besser, zu sagen:
“Ich habe einen neuen Freund und es wird lange halten, weil wir total viel Spaß zusammen haben?“
Ernst ist für mich jemand der so heißt. der mir ohne Berücksichtigung jeglicher Gefühle sagt, was Sache ist.
Irgendwie kann ich mich damit nicht so richtig anfreunden, weil ich mir dann unweigerlich vorstellen muss, wie meine ganz eigene ernste Beziehung einmal enden wird. Völlig auf den Sinn der Sache fixiert: aufstehen, arbeiten, Fernseh gucken, hinlegen, schlafen… Guten Morgen Schatz, Gute Nacht Schatz, Guten Morgen Schatz, Gute Nacht Schatz…
Ich würde mir schon wünschen, dass eine Beziehung lange hält, sogar mein Leben lang, wenn es geht. Aber bei solchen Alltagsgedanken bekomme ich Angst.
Vielleicht sollten wir nicht immer alles so ernst nehmen, wie wir es meinen.
Passend zum Thema gibt’s noch eine von mir gestern gescribbelte Karikatur.

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Mein Bruder hat am Samstag, dem 22.12.07 geheiratet. Passt irgendwie zu Weihnachten. Mit folgendem Gedicht wünsche ich euch noch einmal alles Gute.
Was ist Glück?
Glück ist wenn du Gesundheit hast
und keine Schmerzen.
Wenn du viele Freunde hast,
die an dich denken im Herzen.
Wenn du viel Geld hast
und damit hilfst den Armen und Ärmsten.
Doch ist dies wahres Glück?
Ich denke nein.
Denn Geld, Gesundheit und Freunde
sind oft nur trügerischer Schein.
Zum wahren Glücke,
gehören immer zwei.
Also schaut euch einmal an,
ihr seid sogar schon drei.
Für das wahre Glück,
muss man sich lieben.
Man darf nicht nur nehmen,
Man muss auch geben.
Denn wenn man die eine Liebe gefunden hat,
muss man sie halten, ganz fest.
Drum wünsch’ ich euch Glück und Freude
zu eurem Hochzeitsfest.
Und auch für den Rest eures Lebens.
In diesem Sinne wünsche ich auch noch einmal alles unseren Lesern ein frohes Fest.
So long…
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