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(Nun ist es soweit. Der Sommer geht langsam und mit ihm auch meine sommerliche Lethargie. Es geht weiter mit Gedankenstrom, wer von den alten Autoren noch dabei ist, wird sich zeigen. Freut euch auf viele neue Ideen, denn ganz unttätig war ich während der Sommerzeit nicht. Und nun zur eigentlichen Geschichte.)

18.00 Uhr

Es ist Freitag abend, und ich weiß immer noch nicht was ich heute mache. Vor lauter Langeweile hab ich sogar schon angefangen, mit einem, mir bis dato unbekanntem, Mädchen per Webcam zu chatten. Sie trägt ein Schild um den Hals, auf dem steht: “Suche Seitensprung” . Ne, sowas ist nichts für mich. Am besten ich ruf nochmal alle an, um rauszukriegen ob heute nicht noch irgendwas los ist.

20.30 Uhr

Ich sitz mit meinen Freunden in unserer Stammkneipe, die wir liebevoll unsere “kleine Abschusshütte” nennen. Die Kellnerin ist wirklich süß, ich konnte jedoch noch nicht lesen was auf ihrem Schild steht. Ah, da kommt sie ja. Verdammt. “Bin vergeben” ist darauf zu lesen.

23.30 Uhr

Wir haben die neue Trenddisco in der Stadt erreicht. Erstmal ab an die Bar. Da sitzt schon wieder so ein schönes Mädchen. So ne kleine Süße mit blonden Haaren. Ich lächle sie an und sie zwinkert mir sogar zu. Doch was ist das? Auf ihrem Schild steht: “Mein großer, starker Freund sitzt direkt neben mir”. Argh, lieber schnell weg.

00.00 Uhr

Ich sitzte immer noch an der Bar. Auf der Tanzfläche ist einfach noch nichts los. Von wegen, Trenddisco. Aber was erblickt mein Auge da: Eine neue Schönheit setzt sich an die Bar. Mit “Hi” beginne ich unser Gespräch, und wie sich zeigt, lässt es sich mit ihr sogar ganz leicht reden. Ich frag sie lieber mal nach ihrem Schild, denn sie hat es nicht um den Hals hängen. Ach verdammt. “Suche Gelegenheitsflirt”, steht darauf. Wieder nichts für mich.

0.45 Uhr

Endlich die Tanzfläche füllt sich. Mein Alkoholpegel stimmt auch. Also ab gehts, tanzen ist angesagt. Schon nach 2 Minuten werde ich angetanzt. Boah, die geht aber ran. Wie die sich beim tanzen an mich schmiegt, das ist nicht zu fassen. Ich schiebe sie ein wenig weg, um ihr Schild zu lesen. “Bin betrunken, suche geilen Hengst”. Hm, ich tanz dann mal in einer anderen Ecke des Raums…

2.00 Uhr

Während meine Freunde immer betrunkener werden, lässt bei mir der Alkohol langsam nach. Ach verdammt, was ist denn nur los mit mir? Ich setz mich lieber erstmal in ein ruhiges Eckchen.

2.10 Uhr

Was erblicken meine Augen da? Eine schwarzhaarige Schönheit, die ganz alleine sitzt? Ich geh mal zu ihr.

2.15 Uhr

Sie ist wirklich wunderschön. Klar hat sie scheinbar einen gewissen Hang zum Emostyle, aber mich stört sowas garnicht. Endlich, sie gibt den Blick auf ihr Schild frei. “Suche ruhiges Gespräch und eventuell mehr.” Ja! Genau das richtige für mich. Ich glaube, ich habe meine Beschäftigung für heute Abend gefunden.

3.15 Uhr

Ich verlasse mit ihr Hand in Hand die Bar. Beim rausgehen dreht sie ihr Schild herum. Nun ist zu lesen “habe gefunden”. Ich lächle sie an und sie erwiedert das Lächeln. Wer weiß, vielleicht habe ich ja eine Beschäftigung für mehr als einen Abend gefunden…

 

Jetzt seid ihr gefragt: Traum- oder Wahnvorstellung?

So long…

Nachdem gestern meine noch gar nicht so alte Gitarre ihren Dienst als Waffe verweigert hat ohne einen schriftlichen Antrag zu stellen, konnte ich mir etwas Zeit zum Nachdenken gönnen. Durch das vorher Erlebte geprägt, hat sich bei mir eine Art Kultur- bzw. Musikpessimismus eingestellt, den ich so noch nicht erlebt hatte.
Die Frage nach Ausweichmöglichkeiten stellte sich unweigerlich. Die Baumarktgitarre, die eigentlich nur zu Dekozwecken an meiner Wand hängt und das Geräusch eines explodierenden Dieselaggregates in dem sich ein Marderbaby befindet täuschend echt immiteren kann, kommt nicht in Frage. Akustisch spielen scheidet auch wegen dem zu geringen Elternnervfaktor aus. Bleibt also noch der Synthesizer. Mein Versuch den „braunen Ton“ damit zu erzeugen scheiterte aber kläglich. Zum Glück übrigens.

Was ich allerdings mit dem entstandenen Stoffwechselendprodukt angestellt hätte, wüsste ich – Guy Hands bewerfen. Hands – seines Zeichens Chef des Majorlabels EMI – lässt sich auf Betriebsversammlungen nur noch von Bodyguards (mit Regenschirmen) begleiten, nachdem er ankündigte 2000 Stellen zu Streichen und viele der über 14.000 Künstler vor die Tür setzen zu wollen. Natürlich sind davon nur die „kleinen“ Bands und Künstler betroffen, die eben nicht Hunderttausende Platten (, CDs, Downloads, Bettwäschen und Klingeltöne) verkaufen, weil ihre Musik eben keine am Computer zusammengebastelte Kacke ist, von der man das Gefühl zu haben scheint sie schon 1000 mal gehört zu haben.

Was mich zum nächsten Punkt bringt – der Qualität von Musik. Leider kommt es oft vor, dass Musik, die sich – im Jahr 2008 – noch gut verkauft, nur deshalb gekauft wird, weil die Plattenfirma Unsummen in die Vermarktung des jeweiligen „Künstlers“ investiert. Die Qualität ist dabei nebensächlich. Natürlich spielt eine eingängige Hookline keine unwichtige Rolle. Doch in erster Linie ist es das Marketing. Wie ist es sonst zu erklären, dass sämtliche Casting-Acts an der Spitze der Charts landen? Konkrete Namen und Beispiele verkneife ich mir. Musik als Konsumprodukt oder Musik als Kunst? Leider viel zu oft Ersteres.

Manchmal auch Musik als Kunst als Werbung für ein Konsumprodukt, was mir der Besuch der Jägermeister Rockliga verdeutlichte. Die Intention dieser Veranstaltung zeigt schon der Name. Bestell zwei Jägermeister und du bekommst ein Jägermeister-Schweißband gratis dazu. (Kennt noch Jemand die Werbung mit dem „gratis Handyfeuerzeug“?)
Natürlich ist es toll schwedische und schottische Indie Bands in der Magdeburger Factory zu sehen, die sich sonst nie nach Sachsen-Anhalt verirrt hätten. Deswegen fand ich die 12€ Eintritt auch gut angelegtes Geld. Nichts desto trotz dient das ganze Spektakel der Werbung für ein alkoholisches Getränk, das versucht sich in die Gehirne (und Münder) der Musikliebhaber zu schleichen, indem es sich mit guter Musik schmückt, da der Geschmack allein offensichtlich nicht überzeugen kann.
Höhepunkt des Abends war die Abstimmung per „Applausometer“ durch das Publikum. Dieser Hansel da auf der Bühne (war das eigentlich Bosse???) hätte sonst was von seinem Gerät ablesen können und keiner hättes es bemerkt. Außerdem hat er nie den gleichen Abstand zum Publikum, was ja auch Schwankungen in der Lautstärke ergibt. Wahrscheinlich war das Gerät noch nicht mal eingeschaltet.
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich habe nichts gegen die Veranstaltung an sich. Der Abend war auch echt schön, allerdings hinterlässt diese nahezu aufgezwungene Werbung einen bitteren Nachgeschmack.

Meinungen, Kommentare eurerseits?

Ich versuche dann mal meine Gitarre zu reparieren.

A beautiful Day

Ich finde mich mitten in Frankfurt am Main wieder und habe endlich mal ein Cafe gefunden, dass mir gefällt. Das liegt wohl eher daran, dass es sich um ein sehr modernes Teehaus handelt, was seinen Charme noch durch eine WLAN Verbindung erheblich verbessern kann.

Ja ich gebe es zu, ich bin Internet- und Tee süchtig und an einem Ort, an dem ich beides haben kann, verbringe ich auch mal gerne Stunden und gebe rund 4 Euro für eine Tasse aus.

Ich denke zurück an gestern. Ich habe mich mit einer netten jungen Frau getroffen, die bei einem renomierten Verlag in Hamburg arbeitet und sich einige Kapitel von meinem noch nicht ganz fertigen Buch durchgelesen hat. Zu meinem Glück hat es ihr gefallen und ich sollte mir vielleicht ein bisschen mehr Zeit nehmen, um es vielleicht in der erste Hälfte diesen Jahres noch fertig zu schreiben. Doch liegt es mir eigentlich fern, mir etwas aus den Fingern zu saugen, nur um etwas zu schreiben. Manche Dinge brauchen einfach Zeit, genauso wie einen guten Tee zu trinken und den Leuten vor den riesigen Schaufenstern beim vorbeihetzen zuzuschauen.

Die ganze Welt um mich herum erscheint, als hätte jemand beschlossen, den Tag einfach vorzuspuhlen, um schneller wieder Wochenende zu haben und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht soviel Geld verdiene, dem ich jeden Tag befrackt hinterher rennen muss.

Ein kleines Lächeln regt sich in meinem Gesicht, denn der Tee, den ich mir gerade bestellt habe, trägt den Namen “A beautiful Day” und das passt irgendwie gerade perfekt ins Konzept, denn ich erlebe einen wunderbaren Tag in der dreckigsten Finanzhölle Europas.

Teil I: Wie ich meine Liebe zur Physik entdeckte….

Es gibt nicht viele Physikstunden denen ich etwas abgewinnen kann. Ich hätte mir auch nicht träumen lassen, dass dies jemals hätte passieren können, aber trotzdem schlug das Schicksal unerwarteter weise ziemlich hart zu – nicht das so was auch mal positiv sein könnte.

In einem Moment muss man seinen Lehrer noch darüber aufklären, dass die Warpgeschwindigkeit wohl unbestritten um einiges schneller das geliebte Serienraumschiff älterer Tage vorwärtsbringt, als die aus der Mode gekommenen und dagegen ziemlich lahm wirkende Lichtgeschwindigkeit, und dann schwelgt dieser plötzlich in der „Einstein’schen Gedankenwelt“. Er murmelt in fast schon kultistischem Wahn etwas von Quantenphysik, Edward Lorenz oder auch der Chaosforschung…

Moment: Chaos? Schnell hört der gemeine Schüler wieder ganz genau zu. Wie vieles war aber nur die Gewandung schön, das „physikalische Chaos“ dagegen selbst sogar ziemlich aufgeräumt. So ging man wieder mit ruhigem Gewissen aus einer Stunde und der Schule heraus, nichts in der Welt verpasst zu haben.

Doch kaum zu Hause angekommen war eine Sache anders als zuvor. Nicht, dass sich der seit Urzeiten eingeführte und in seiner Struktur überaus perfekte Tagesplan änderte, aber etwas Unbestimmtes trug man in sich – eine gewisse Neugier.

Das Erschreckende dabei war nun aber, das sich diese Neugier auf die, bis eben als noch völlig unchaotische empfundene, Chaosforschung bezog. Aber ich begann, nun mehr über Chaos herausfinden zu wollen – das endete auch nicht damit, dass man seit langem endlich sein heimisches Zimmer und den Schreibtisch nach irgendwelchen merkwürdig anmutenden Spuren untersuchte.

Schnell musste ich feststellen, dass sich die Suche nach neuen Fakten schwieriger als anfänglich gedacht gestaltete- was ich bei dem Anblick meines „Experimentierraumes“ allerdings nicht verstehen konnte.

Zum Glück hat man ja dann aber noch als allerletzte Rettung das Internet – Problemlöser für alle wichtigen Fragen des Alltags. In Windeseile konnte ich so meinen Wissensdurst nach Chaos befriedigen, wobei ich aber auch auf unbekanntes und unerforschtes Land stieß…

Was hat das ganze denn aber nun mit Schmetterlingen zu tun, und wo will der kleine Scheißer denn überhaupt hinfliegen? Dies wird recht bald (also wird es kaum in einer Woche schon sein) im nächsten Teil beschrieben.

Part I

 

Ich seh nach links,

mein Blick schweift nach rechts

und auch dort seh ich

 

nichts

 

leere

 

wo sind die Leute geblieben

die meinten

neben mir bleiben zu wollen?
Oder zumindest die, die ich neben mir dachte?
Wann sind sie gegangen?

Ich habs irgendwie

nicht mitbekommen

 

Aber warum?

 

Ihr Plätze sind noch warm

Weit können sie nicht sein…

 

Den Blick auf Weitwinkel gestellt

Stehn sie in weiter Ferne…wie bestellt

Nur abgeholt… das wurden sie noch nicht

Doch wo

wollen sie hin?

 

Die Sehnsucht und mein Wissensdrang

Treiben mich

voran

voran zu ihnen

Ich weiß kaum damit umzugehen

Doch erhebe ich mein Wort:

„Warum habt ihr euren Platz

Neben mir aufgegeben?“

 

„Siehst du guter Freund,

der Platz ins Glück der Zweisamkeit

steht bald HIER für mich bereit

auch wenn ich dafür meine besten gebe

ich nehme diese Chance

trotz der Unsicherheit

und tausche ihn gegen die Freude

und die Ruh

 

und sollte es mir nötig sein

dich dafür

in den Regen zu stellen

dann soll mich das nicht hindern

den Baum meines Glücks zu fällen

 

Was soll ich euch erzählen

Vom Freund verraten, hintergangen

Einfach so

Betrogen und belogen

Ohne Recht

Aus freiem Willen

Doch ich hatte meine besten

Die beides zu verbinden wussten

 

ein Paar Narben sind geblieben

Doch ist dies nur

Erinnerung,

der letzte Spiegel

von Vergangenem,

frei von dem

was vor mir liegt

 

Part II coming soon

Zunächst einmal wünsche ich allen unseren Lesern noch ein frohes neues Jahr. Auch wenn es vieleicht ein wenig spät kommt, möchte ich hier noch einmal das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

Was hat mir 2007 gebracht?

In der Schule gab es einige Veränderungen. Meine Schule darf sich jetzt offiziell “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” nennen (weitere Infos zum Projekt hier). Mal sehen ob wir es schaffen, durch dieses Projekt etwas an unserer Schule zu verändern. Ich bin da sehr zuversichtlich. Auch wenn ich von der Veränderung nicht mehr viel mitbekommen werde, da mein letztes Schuljahr bereits begonnen hat.

In Bezug auf die Liebe gab es eine, relativ kurze Beziehung, die nur auf einseitiger Liebe beruhte. Traurige Statistik, ich weiß. Doch was will man machen.

Ich habe viele neue Freunde kennengelernt, und sehr viele großartige Partys erlebt. Außerdem habe ich auch einige nützliche Bekanntschaften geknüpft.

In Bezug auf meine Schreiberei gab es die größte Neuerung. Ich kam im Juli auf die Idee einen eigenenBlog zu erstellen. Gedankenstrom sollte er heißen und zeigen, was wir Jugendlichen so denken. Nach einer kurzen Zeit, in der ich alleine bloggte, gesellten sich dann die ersten anderen Autoren hinzu. Obwohl das Projekt dann über mehrere Monate einschlief, gingen wir im November, mit neuer Domain, noch einmal an den Start. Und mit nun noch mehr Autoren scheint es auch ganz gut zu laufen. Die Besucherstatistiken können sich auch sehen lassen, denke ich.

So viel zu meinem kurzen Rückblick. Doch was bringt uns das Jahr 2008 an neuen Sachen?

Zunächst einmal habe ich, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, unsere Sidebar leicht verändert. Die Unterseiten sind nun auch hier erreichbar und außerdem sind noch unsere Besucherstatistiken hinzugekommen. Wir haben einen neuen Autor, den ihr bereits kennengelernt habt. Ich denke, guitarcracker ist eine großartige Bereicherung für diesen Blog.

Achtung, Wichtig! Sollten ihr euch in letzter Zeit per email als Autor beworben haben, so bitte ich euch dies noch einmal zu tun, undzwar diesmal an die Adresse rictor2@web.de . Leider gibt es mit meiner anderen Email Adresse zur Zeit unerklärliche Probleme, weswegen ich auf diese zurückgreifen muss.

Abschließend sei noch gesagt, das ich mir eigentlich nur einen guten Vorsatz genommen habe: Ich werde endlich einmal die Geschichten schreiben, die ich schon seit so langem angekündigt habe.

So long…

Stellt euch vor es gibt da einen Song, der euch beim ersten Hören berührt und umhaut. Vor Allem durch die Emotionen in der Stimme der Sängerin. Allerdings bleiben weder Titel noch Interpret hängen. Ihr hört den selben Song einen Tag später zum zweiten Mal. Ihr hört diesmal auf den Text und beginnt euch damit indentifizieren zu können. Ihr merkt euch den Titel. Ihr findet auf Youtube das dazugehörige Video, welches euch nocheinmal wegpustet, da ihr erkennt, dass das passende Gesicht zur Stimme eines der hübschesten ist, das ihr jemals irgendwo gesehen habt. Ihr fragt euch wie dieses Mädchen so einen emotionalen, gefühlvollen und traurigen Text über das Ende einer Beziehung schreiben kann. Ihr stellt fest, dass dieser Song der Beste ist, den ihr im neuen Jahr gehört habt. Und vor allem fragt ihr euch, wovon der kranke Typ hier überhaupt redet. Bitte schön:

A Fine Frenzy – Almost Lover

Zeit nehmen und in Ruhe genießen

Bitterer Ernst…

Ich sitze ganz gemütlich hinter meinem Laptop und habe mir gerade eine Tasse schwarzen Tee gekocht.

„Nun kannst du eigentlich mal gucken, wer sich so alles im ICQ herumtreibt“,

denke ich mir und eigentlich ist es eine sehr dumme Frage, weil man hier um jede Uhrzeit immer jemanden antrifft, mit dem es sich gut schreiben lässt. Gesagt, getan und es findet sich doch tatsächlich eine gute Freundin von mir, die mir immer wieder erzählt wie glücklich sie mit ihrem neuen Freund ist. Ja so etwas soll tatsächlich vorkommen und irgendwann sagt sie dann:

„Es wird lange halten, weil ich es total ernst meine und er auch.”

Genau an diesem Punkt kam mir die Frage auf, kann man denn in einer Beziehung überhaupt Spaß haben, wenn es den beiden so furchtbar ernst ist?
Nicht, dass ihr mich jetzt falsch versteht, ich bin absolut dafür, doch ist „Ernst“ das richtige Wort?
Wäre es nicht viel besser, zu sagen:

“Ich habe einen neuen Freund und es wird lange halten, weil wir total viel Spaß zusammen haben?“

Ernst ist für mich jemand der so heißt. der mir ohne Berücksichtigung jeglicher Gefühle sagt, was Sache ist.
Irgendwie kann ich mich damit nicht so richtig anfreunden, weil ich mir dann unweigerlich vorstellen muss, wie meine ganz eigene ernste Beziehung einmal enden wird. Völlig auf den Sinn der Sache fixiert: aufstehen, arbeiten, Fernseh gucken, hinlegen, schlafen… Guten Morgen Schatz, Gute Nacht Schatz, Guten Morgen Schatz, Gute Nacht Schatz…
Ich würde mir schon wünschen, dass eine Beziehung lange hält, sogar mein Leben lang, wenn es geht. Aber bei solchen Alltagsgedanken bekomme ich Angst.
Vielleicht sollten wir nicht immer alles so ernst nehmen, wie wir es meinen.

Passend zum Thema gibt’s noch eine von mir gestern gescribbelte Karikatur.

Liebe ist...

Passend zum Fest der Liebe

Mein Bruder hat am Samstag, dem 22.12.07 geheiratet. Passt irgendwie zu Weihnachten. Mit folgendem Gedicht wünsche ich euch noch einmal alles Gute.

Was ist Glück?

Glück ist wenn du Gesundheit hast
und keine Schmerzen.
Wenn du viele Freunde hast,
die an dich denken im Herzen.
Wenn du viel Geld hast
und damit hilfst den Armen und Ärmsten.

Doch ist dies wahres Glück?
Ich denke nein.
Denn Geld, Gesundheit und Freunde
sind oft nur trügerischer Schein.

Zum wahren Glücke,
gehören immer zwei.
Also schaut euch einmal an,
ihr seid sogar schon drei.

Für das wahre Glück,
muss man sich lieben.
Man darf nicht nur nehmen,
Man muss auch geben.

Denn wenn man die eine Liebe gefunden hat,
muss man sie halten, ganz fest.
Drum wünsch’ ich euch Glück und Freude
zu eurem Hochzeitsfest.
Und auch für den Rest eures Lebens.

In diesem Sinne wünsche ich auch noch einmal alles unseren Lesern ein frohes Fest.

So long…

einsames Weihnachtsfest

Am Christbaum leuchten schon die Kerzen
Sie erleuchten unser aller Herzen
Der Weihnachtsmann kam schon vorbei
Und die Geschenke fürs Jahr wurden schon verteilt
Die Kinder packen sie aus und spielen damit
Alle lachen und freuen sich mit
Warum man das tut dass weis man nicht
Es liegt wohl am hellen Kerzenlicht

Es gibt eine Ausnahme und das bin ich
Ich freue mich nicht
Über das Kerzenlicht
Denn ich bin allein ausgestoßen von zu hause
Meine Eltern sagten sie bräuchten ne Pause
Jetzt lauf ich durch die hellen Straßen
Und erinnere mich wie wir letztes Jahr am Fenster saßen

Nur das ist vorbei ich bin jetzt allein
Jetzt setzt auch noch Schneetreiben ein
Ich könnte schreien und ich spüre die Schmerzen
Sie sind tief begraben in meinen Herzen
Wegen der Leere seh ich keinen Sinn
ich will eigentlich nur noch der Trauer entrinnen
Ich geh zur Klippe und seh hinunter
Ich schließe die Augen und spring runter

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